Wer selber Hand anlegt, braucht ordentliches Werkzeug

Bogensport ist eine der wenigen Sportarten, in der viele Aktive ihre Ausrüstung selbst warten und einstellen. Eine eigene Spannschnur, eine Bogenwaage, ein Sehnenflechtgerät – das macht aus dem Sportler den halben Bogentechniker. Spaß macht das auch noch.

Bogenpressen

Für die Wartung von Compoundbögen unverzichtbar. Wer Sehnen wechselt, Kabel justiert oder grundlegend am Bogen arbeitet, muss den Bogen entspannen können – ohne Presse ist das nicht sicher möglich. Wir führen Tischmodelle für die Werkstatt zu Hause und tragbare Pressen für Vereine.

Spannschnur

Klingt simpel: ein Stück Schnur mit zwei Schlaufen, mit dem man den Recurvebogen aufspannt, ohne sich die Wurfarme zu zerstören. Pflicht in jeder Schießtasche. Kostet wenig, schützt viel.
  • Sehnenflechtgeräte

    Für alle, die ihre Sehnen selbst herstellen. Eine eigene Sehne ist nicht nur günstiger, sondern man kann sie genau auf den Bogen abstimmen. Wir führen einfache Flechtbretter für den Hausgebrauch und Profi-Geräte für Vereine, die regelmäßig Sehnen produzieren.

Mess- und Justagewerkzeug

  • Bogenwaage

    Misst das Zuggewicht beim tatsächlichen Auszug. Wichtig, weil das angegebene Zuggewicht auf dem Bogen oft nur ein Richtwert ist. Manche Wurfarme weichen leicht ab, was bei der Spine-Auswahl der Pfeile eine Rolle spielt.
  • Nockpunktzangen

    Spezielle Zange, mit der man Nockpunkte sauber zuquetscht, ohne die Sehne zu beschädigen. Mit einem normalen Werkzeug pfuscht man da gerne mal.
  • Standhöhenmesser

    Kontrolliert die Standhöhe (Brace Height) – also den Abstand zwischen Mittelteil und Sehne. Stimmt die Standhöhe nicht, leidet die Schussleistung erheblich.
  • Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

    Werkzeug ist nicht das spektakulärste Geschenk, aber für einen Bogenschützen, der sich für die Technik begeistert, ist ein gutes Werkzeug-Set die ehrliche Anerkennung seines Hobbys. Wir beraten gern, was zur jeweiligen Werkstattgröße passt.